30. Dezember 2012 · Kommentare deaktiviert für Jahresrückblick 2012 · Kategorien: Cat Content · Tags: , , , , , , ,

Ein Jahr, vorbei. Vergleichbare Rückblicke kennen wir von 2011, 2010, 2009 und 2008.

Zugenommen oder abgenommen? Zuletzt ein wenig zugelegt, ich schiebe es auf die Vorweihnachtszeit und bin hoffnungsfroh, dass das auch wieder weniger wird.

Haare länger oder kürzer? Auf jedem Foto 2012 trage ich die Haare ziemlich kurz. Aber es gab ja auch noch einen Teil des Jahres, der nicht fotografisch dokumentiert ist.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Keine Ahnung. Den Bildschirm sehe ich problemlos.

Mehr ausgegeben oder weniger? Deutlich mehr.

Der hirnrissigste Plan? „Ach, die alte Küche, die lassen wir nicht fachmännisch abreißen, das bekommen wir auch mit roher Gewalt selbst hin.“

Die gefährlichste Unternehmung? Wie schon im Vorjahr: Wirklich gefährlich war nichts in meinem Leben.

Die teuerste Anschaffung? Eindeutig die Küche, auch wenn wir die zu zweit bezahlten. Hat sich aber jetzt schon gelohnt.

Das leckerste Essen? Ein Glas Weißwein und eine Paella Mallorquin in einem der zwei Restaurants am Ortseingang von Fornalutx/Mallorca.

Das beeindruckendste Buch? Übermäßig viel gab es da nicht, vergangenes Jahr. Mir gefiel Rainald Goetz„Johann Holtrop“. (Eine Rezension habe ich für die kulturnews geschrieben.)

Der beste Comic? Camille Jourdy, „Rosalie Blum“. (Ebenfalls für die kulturnews rezensiert.)

Der berührendste Film? „Medianeras“, eine argentinische Romantic Comedy von Gustavo Taretto. Wurde zwar schon 2011 gedreht, ich sah ihn aber erst dieses Jahr. Und zwar an meinem 40. Geburtstag.

Das beste Lied? Sophie Hunger, „Das Neue“. Die Platte berührt mich zwar nicht so, das Stück ist aber toll.

Die beste Platte? Barbara Morgenstern, „Sweet Silence“. Ich habe wenig neue Musik gehört, dieses Jahr. Irgendwie lebe ich nicht mehr wirklich da drin.

Das schönste Konzert? Santigold, die „Master of my Make Believe“-Tour auf Kampnagel, Hamburg. Verspätet, mit technischen Problemen, zu kurz. Und trotzdem herzerwärmend.

Die schönste Theatererfahrung? Jacques Offenbachs Opera Buffa “Die Banditen” in der Regie von Herbert Fritsch am Theater Bremen. Oper, eigentlich gar nicht meins, hier aber wahnwitzigst.

Die interessanteste Ausstellung? Voll unoriginell: die documenta. Gab auch einen kleinen Text für die Bandschublade her.

Die meiste Zeit verbracht mit…? Wie schon im Vorjahr: meinen geschätzten Bürokolleginnen.

Die schönste Zeit verbracht mit…? Wie schon im Vorjahr: der schönen, klugen Frau.

Vorherrschendes Gefühl 2012? Neubeginn.

2012 zum ersten Mal getan? An Heiligabend das Wort „Familienfest“ neu gedacht.

2012 nach langer Zeit wieder getan? Meine journalistischen Texte als freier Autor auf den Markt geworfen. Die Erfahrung gemacht: Die will jemand haben. Selbstbewusstsein gestärkt.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Die Medienkrise. Die Medienkrise. Die Medienkrise. (Und den Stress mit der Küche.)

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? „Das ist aber wirklich ein wichtiges Thema, da sollten wir einen Artikel drüber schreiben, also, ich sollte einen Artikel drüber schreiben.“

2012 war mit einem Wort…? Toll. Bestes Jahr seit Jahren.

Edit: Im näheren Umfeld schauten schon Isabel Bogdan zurück, Eva Schulz, wortlos Mark.