01. Oktober 2010 · Kommentare deaktiviert · Kategorien: Schubladendenken · Tags: , , , , , ,

In einer gerechten Welt würde die wundervolle Berliner Band Klez.e nicht nur die klitzekleine Hamburger Prinzenbar füllen können, in einer gerechten Welt würden Klez.e in riesigen, ausverkauften Hallen spielen, und vor den Hallen würden Fans campieren, in der Hoffnung, einen Soundschnipsel abzubekommen. Aber wer möchte in einer gerechten Welt leben? In einer Welt, in der solch stille, flirrende Konzerte wie das gestrige nicht möglich sind, weil Hallen nicht auf Stille und Flirren ausgerichtet sind, sondern auf Überwältigung und Aufruhr?

(Dass es für Bands ein ökonomisches Problem darstellt, wenn nicht einmal die Prinzenbar ausverkauft ist, das ist mir auch klar und steht auf einem ganz anderen Blatt.)