„Der ganze Landkreis ist ja eine Baustelle, gerade. Ewig haben wir gebraucht, hierher, und dabei ist es gar nicht weit, aber mein Mann wollte unbedingt über Lauterbach fahren. Naja, ich will nichts gesagt haben, nur soviel: ein einziges Stop and Go. Und dann Fulda, rote Ampel auf rote Ampel. Und es wird gerade soviel gemacht in Fulda, die ganze Stadt hat sich sehr verändert in den letzten fünf Jahren. Manches ist ganz schön geworden, aber das meiste, naja, ich versteh ja nichts davon. Aber vieles ist auch … Man spürt eben sehr den Einfluss von fremden Menschen, wenn Sie verstehen, was ich meine.“
„Der Islam.“
„Ja. Die sind ja jetzt überall, da haben wir unsere eigene Kultur völlig aufgegeben. Fulda war früher so eine schöne Stadt, aber jetzt … Bald werden die neben den Fuldaer Dom eine Moschee bauen wollen, sie regen sich ja jetzt schon auf, wenn unsere Kirchenglocken läuten. Das müssen Sie sich mal vorstellen: neben den Dom! Naja, ich will nichts gesagt haben, wir sind ja auch schon so alt, dass uns das nicht mehr stören muss, aber unsere Kinder, die müssen das alles ausbaden. Das liegt an den deutschen Politikern. Unser Problem ist, dass wir so weiche, so wachsweiche Politiker haben. Die denken alle nur an ihr eigenes, warmes Stühlchen, und wie es dem Volk dabei geht, ist ihnen egal, da soll sich dann der nächste drum kümmern. Da bräuchten wir mal einen, der durchgreift, einen, der einmal an uns Deutsche denkt, einen, der, der … nicht so weich ist.“
„Jaja.“

(Dumme, Verzeihung, Nazifotzen, und dann fresst ihr der schönen, klugen Frau auch noch das letzte Stückchen Stachelbeertorte weg.)